Ernährung

Gefahren durch Fütterrung mit rohem Fleisch:

Antibiotikaresistente Bakterien können nicht nur in Kliniken vorkommen, sondern auch über Lebensmittel wie rohes Fleisch auf Tiere und Menschen übertragen werden. Die folgenden Quellen geben einen verständlichen Überblick darüber, wie solche Keime entstehen, wie sie weitergegeben werden und welche Bedeutung sie für Wunden oder Infektionen haben. Alle Links führen zu wissenschaftlich fundierten oder journalistisch seriösen Informationen.

 

Universität Zürich – Bericht: „Hundefutter mit Rohfleisch ist ein Gesundheitsrisiko“ — Untersuchung zeigt: In vielen BARF-Menüs finden sich multiresistente Bakterien. Dadurch ist nicht nur der Hund, sondern auch der Mensch potenziell gefährdet. 
https://www.news.uzh.ch/de/articles/2019/Barfen-Futter.html

 

Swissinfo – Artikel: „Rohfleisch-Hundefutter ist Quelle multiresistenter Keime“ — Journalistischer Überblick über Studienlage und Einschätzung der Risiken bei Rohfleisch und Haustieren. 

 https://www.swissinfo.ch/ger/rohfleisch-hundefutter-ist-quelle-multiresistenter-keime/45301428

 

Pharmazeutische Zeitung – Artikel: „Hundefutter: Rohes Fleisch oft keimbelastet“ — Warnt davor, dass Rohfleisch als bedeutsamer Risikofaktor für die Übertragung resistenter Bakterien gilt — vom Tier zum Menschen. 

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/rohes-fleisch-oft-keimbelastet/

 

Öko‑Test – Bericht: „Multiresistente Bakterien in Hundefutter: Gefahr für Mensch und Tier“ — Zusammenfassung aktueller Forschung und Hinweis auf reale Übertragungsrisiken bei Rohfleischfütterung.

https://www.oekotest.de/gesundheit-medikamente/Multiresistente-Bakterien-in-Hundefutter-Gefahr-fuer-Mensch-und-Tier_11969_1.html

 

BARF - mehr Risiken als Vorteile?  .....und wie ist das mit den Wölfen wirklich.

https://youtu.be/4SwCsisuP3k

 

Multiresistente Keime in rohem Fleisch, deshalb immer vor dem verfüttern gut durchbraten oder kochen:

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/multiresistente-erreger-in-lebensmitteln-viele-fleischprodukte-sind-belastet-2814.php

 

https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/multiresistente-erreger-in-lebensmitteln-viele-fleischprodukte-sind-belastet-2814.php

Der Einfluss der Ernährung auf Neurophysiolgie und Verhalten des Hundes

Eine wissenschaftliche Bewertun. Tierärztliche Hochschule Hannover.

https://elib.tiho-hannover.de/receive/tiho_mods_00000269

 

Diese Studie untersucht, welchen Einfluss Futter und bestimmte Nährstoffe auf das Verhalten von Hunden haben. Die wichtigste Botschaft: Ernährung wirkt nicht nur auf den Körper, sondern auch auf das Gehirn – und kann dadurch Stimmung, Stressverarbeitung und Lernfähigkeit beeinflussen.

 

Damit lässt sich Verhalten nicht „durch Futter lösen“, aber Ernährung kann ein Baustein sein, der Hunde ausgeglichener und belastbarer macht.

 

Was die Forschung bisher zeigt

 

1. Kohlenhydrate helfen dem Gehirn beim Arbeiten

Hunde brauchen Energie, um konzentriert zu bleiben und Reize gut zu verarbeiten. Futter mit ausreichend Kohlenhydraten sorgt für eine stabile Energieversorgung des Gehirns.
→ Das kann dabei helfen, dass Hunde ruhiger, aufmerksamer und weniger impulsiv reagieren.

 

2. Zu viel Protein kann manche Hunde stressanfälliger machen

Sehr eiweißreiches Futter kann den Transport von Tryptophan – einem Baustein für das „Wohlfühlhormon“ Serotonin – ins Gehirn behindern.
→ Bei manchen Hunden kann dadurch Stress, Unsicherheit oder aggressives Verhalten leichter verstärkt werden.
Ein ausgewogenes Proteinverhältnis ist daher sinnvoller als „möglichst viel Eiweiß“.

 

3. Omega-3-Fettsäuren unterstützen Gehirn und Nervensystem

Ungesättigte Fettsäuren, besonders Omega-3, wirken sich positiv auf das Gehirn aus.
→ Sie können Lernfähigkeit, Konzentration und kognitive Leistungen verbessern – vor allem bei älteren Hunden.

 

4. Einige Ergänzungsmittel können hilfreich sein

Es gibt Zusatzstoffe, die in Studien eine unterstützende Wirkung gezeigt haben, z. B.:

L-Theanin und Alpha-Casozepin → können beruhigend wirken

Melatonin → unterstützt den Schlaf-Wach-Rhythmus

Phosphatidylserin → kann Gedächtnisleistungen fördern


Diese Mittel ersetzen kein Training, können aber begleitend sinnvoll sein.

 

5. Viele beliebte Zusätze sind kaum erforscht

Für andere Produkte – darunter Glutamin, GABA oder verschiedene pflanzliche Stoffe – gibt es wenig oder keine verlässlichen Studien am Hund.
→ Manche zeigen vielversprechende Ansätze, andere haben fragliche Wirkung oder mögliche Nebenwirkungen.

 

Worauf die Studie besonders hinweist

Ernährung kann Verhalten unterstützen, aber nicht alleine verändern.
Sie ist ein Baustein – ebenso wichtig bleiben:

Alltagstraining

klare Strukturen

passende Auslastung

sichere Umgebung


Eine gute Futterzusammensetzung kann aber dafür sorgen, dass Hunde insgesamt stabiler, gelassener und lernfähiger sind.

Mit Geweihstangen, Kauhölzern, Tennisbällen und co sind Zahnschäden vorprogrammiert:

https://hund-erklaert.de/2017/06/17/geweihstangen-kauwurzeln-und-co-zahnschaden-statt-kauspass/

Der Einfluss der Ernährung auf das Verhalten des Hundes:

https://fellkinder.de/der-einfluss-der-ernaehrung-auf-das-verhalten-ihres-hundes/

Hinweis: Im verlinkten Artikel befindet sich ein Tippfehler. An einer Stelle wird als Ursache für gesteigertes Aggressionsausverhalten ein Mangel an Omega-6 genannt – gemeint ist fachlich korrekt jedoch ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren.

Ein sehr guter Vortrag über die angebliche "Verschwörung" der Futtermittelindustrie, selbsternannte Ernährungsexperten und was dahinter steht:

https://youtu.be/L3yUwCvniVY

Vegane Ernährung gleicht einem privaten Tierversuch und macht Euren Hund zum "Versuchskaninchen":

https://youtu.be/JnDMnBFxWfE

http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20478

Getreidefreies Futter kann zu einer tödlichen Herzmuskelerkrankung führen, vermutlich durch Mängel an Taurin:

https://www.vetmed.ucdavis.edu/news/uc-davis-investigates-link-between-dog-diets-and-deadly-heart-disease

Gelenkerkrankungen werden bereits in der Welpenzeit, durch zu reichhaltige Nahrung und daraus resultierendes schnelles Wachstum, gefördert.

https://fluffology.de/post/hftdysplasiemehr-als-nur-schicksal

Vorlesung über Hundeernährung an der Universität Zürich:

Dr. Julia Fritz

https://tube.switch.ch/videos/a681bde1

Die Fütterung von rohem Fleisch kann zu einer Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyriose) und somit auch zu Verhaltensproblemen führen:

http://www.vet-endokrinologie.de/hund/hyperthyreose/Default.aspx?sd=cf53155b-b680-4f31-abe6-9325da0c8974

 

http://www.tierarztpraxis-hanau.de/news/285_Schilddr%C3%BCsen%C3%BCberfunktion_durch_rohes_Futter.html

Wichtige Informationen zur Ernährung von Welpen und Junghunden:

http://kritische-tiermedizin.de/ernaehrung/ernaehrung_hund.htm

Eine Camphylobakter-Infektion durch rohes Hühnerfleisch, kann für Hunde tödlich enden.

https://www.psychologytoday.com/blog/canine-corner/201802/additional-evidence-the-dangers-raw-diets-dogs

Tryptophan als Nahrungsergänzungsmittel und in der Ernährung:

http://tryptophan-supplementation.blogspot.de/

Beim BARFen können Krankheiten übertragen werden, die auch für Menschen gefährlich sind. Bei falschem Aufbau der Futterration beim Hund, können Mangelerscheinungen entstehen.

 

Hier eine Übersicht über vermeidbare Fütterungsfehler.

https://www.kleintierverhalten.de/wissenswertes/wussten-sie-schon/hunde/209-barfen-risiken-bei-rohfuetterung-des-hundes

 

https://www.kleintierverhalten.de/wissenswertes/wussten-sie-schon/hunde/208-barfen-allgemeines-zur-rohfuetterung-beim-hund

Ernährungsberatung durch Fachtierärztin für Tierernährung und Diätetik Dr. Susann Kröger, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.

http://tierernaehrung-kroeger.de/

Hunde sind keine reinen Fleischesser, das belegen Untersuchungen an frei lebenden Hunden:

http://hundeprofil.de/sind-hunde-fleischfresser/

Ernährungs-Beratung der Freien Universität Berlin:

Ernährungsberatung für Ihren Hund/Ihre Katze oder für Ihr Pferd, dazu kann man hier einen entsprechenden Anamnesebogen in Online-Version oder als pdf-Datei ausfüllen:

http://www.vetmed.fu-berlin.de/einrichtungen/institute/we04/tierernaehrungsberatung/index.html

 

Ernährungsberatung für Hunde und Katzen

Lehrstuhl für Tierernährung und Diätetik der Ludwig-Maximilians-Universität München

http://www.ernaehrung.vetmed.uni-muenchen.de/service/ernaehrungsberatung/eb_hunde/index.html

Lehrstuhl für Tierernährung und Diätetik der medizinischen Kleintierklinik der LMU München

Privatdozentin Dr. Petra Kölle

Prof. Dr. Ellen Kienzle

 

Wie man Hunde richtig ernährt:

http://www.med.vetmed.uni-muenchen.de/downloads/pressemappe/roundtable-ern_nhrung.pdf

Vorsicht vor Zwiebeln und Knoblauch, sie sind giftig für Hunde und Katzen und können deren Organismus schwer schädigen:

http://www.tierklinik.de/ratgeber/giftige-lebensmittel-fuer-hund-und-katze/zwiebeln-allium-cepa

Mangelerscheinungen durch BARF (selbst zubereitetes Futter):
http://www.lumpi4.de/mangelsyndrom-beim-hund/

Die Folgen von Zinkmangel sind sehr gravierend und oft die Ursache vieler gesundheitlicher Probleme:

http://www.lumpi4.de/bekommt-ihr-hund-ausreichend-zink/

die "ABAM-Methode", die natürlichste Ernährungsweise die es gibt:

„Die ABAM-Methode ist maximal flexibel und kann auch im Urlaub optimal angewendet werden. Auch der Hund freut sich über neue Geschmackserfahrungen. ABAM ist keine Ersatzreligion wie die verschiedenen Methoden der Rohfütterung, die jeden mit ewiger Verdammnis bedrohen, der auch nur einen Schritt vom „rechten Weg“ abweicht. Nein, ABAM ist das entspannteste Fütterungskonzept der Welt! Machen Sie Schluss mit dem Einheitsfraß, geben Sie Ihrem Hund die Vielfältigkeit zurück, für die er geboren wurde, und steigen Sie um auf ABAM!“
http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=19301

Salz in ausreichender Menge ist lebenswichtg für Hunde und in selbst zubereiteter Nahrung meist in zu geringen Mengen vorhanden.

http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=19341

Schilddrüsenüberfunktion durch Barfen

Vorsicht beim Barfen, unbedingt darauf achten kein Knorpelfleisch zu füttern. Schilddrüsenhormone im Knorpelfleisch führten jetzt wieder bei einem meiner Kundenhunde zu Unruhe, Aggression, Angst, Nervosität und erhöhten Werten im Blut. Dies kommt wohl laut Tierarzt seit häufig bei gebarften (Rohfleisch gefütterten) Hunden vor, mir sind nun mehrere Fälle bekannt. Bei Verhaltensprobleme bitte unbedingt immer auch die Ernährung als Ursache denken. Hier mal zwei Links zum Thema:
http://www.doggendoc.de/index.php?id=101

http://www.helpster.de/schilddruesenueberfunktion-durch-das-barfen-beim-hund-eine-erklaerung_213915

Ernährung beinflusst Verhalten

Endlich mal ein Artikel in dem die Zusammenhänge von Ernährung und Verhalten gut erklärt werden:
http://www.oyla10.de/cgi-bin/designs/dachshund/index.cgi?page=text&id=712568501209424573&userid=67382633&starteintrag

BARF - mehr Risiken als Vorteile?  .....und wie ist das mit den Wölfen wirklich.

https://youtu.be/4SwCsisuP3k

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